Die besten Siebträgermaschinen im Vergleich

Wie funktioniert eine Siebträgermaschine?

Günstige aber geschmacklich schlechte EspressomaschineMit einer Siebträgermaschine ist eine Espressomaschine gemeint, mit der Espresso und andere Kaffeespezialitäten gemacht werden. Zu dem Namen kommt die Maschine durch den Siebträger, der herausnehmbar ist. Man nimmt ihn und füllt in mit fein gemahlenem Kaffee und spannt ihn anschließend wieder in die Maschine ein. Danach wird das Wasser auf 90° erhitzt und mit einem Druck von 9 bar durch das Sieb in 25 sek. gedrückt, so dass ein köstlicher Espresso mit cremigen Geschmack entsteht.

Die Maschine ist geeignet für Betriebe, Büros, Schulen, Institutionen, öffentliche Plätze und Privatpersonen. Gastronomie bevorzugt Halb automatische Maschinen.

Bei Siebträgermaschinen müssen einige Zubereitungsschritte manuell vorgenommen werden. Es gibt z.B. kein Mahlwerk, d.h. jedesmal müssen die Kaffeebohnen erst gemahlen werden, um dann im Siebträger eingefüllt, (was auch Tampern heißt) um unter Druck aufgebrüht zu werden.

Um den Siebträger in der Maschine zu befestigen, braucht man ein wenig Übung. Jedoch kann es je nach Modell oder Hersteller schwieriger sein. Man sollte bei Kauf darauf achten und es ausgiebig testen. Denn nur dann ist man glücklich mit so einer Maschine, wenn man mit ihr auch umgehen kann.
Der Preis für eine solche Maschine kann zwischen 50,-EUR und 1000,-EUR liegen. Für die passende Maschine hilft der Siebträgermaschine Test.
Dazu gibt es unterschiedliche Siebträgermaschinen:
Kolben – oder manuelle Espressoautomaten – Druck wird mit einem langen Hebel oder Kolben aufgebracht.

Vollautomaten – in Gastronomie benutzt; können anhand der Elektronik die benötigte Wassermenge selber messen + selbständig abschalten.

Super-Vollautomaten – unterschiedliche Kaffeespezialitäten kreieren, unter anderem auch Espresso mit einem einzigen Knopfdruck.

Vollautomat für die Gastronomie

Vollautomat für die Gastronomie

Worauf sollte man achten beim Kauf?

  • Der Kessel sollte unbedingt aus Messing oder Stahl bestehen
  • Die Wand des Kessels sollte möglichst dick sein
  • ein großer Kessel für viele Tassen, längere Aufwärmzeit
  • ein kleiner Kessel, für wenige Tassen, kürzere Aufwärmzeit
  • Wassertank sollte man entfernen können
  • Druckpumpe sollte mindestens 9 bar leisten, voller Genuss
  • das sie Magnetventile hat, halten sehr lange
  • Siebträger und Brühgruppenkopf sollte aus Messing sein, hält die Temperatur des Wassers

    Nachteile:

  • keine Maschinen mit Kolbenpumpen, zwar günstig; erreichen nicht den Druck, kein Genuss
  • keine Federventile, zwar günstiger, werden undicht
  • kein Aluminiumkessel, Wärme geht schnell verloren, beim Espresso bleibt ein leichter metallischer Beigeschmack

Hier ein Beispiel eines Vollautomaten von Jura

Einige Maschinen zum Vergleich

Gaggia RI9303/11 Classic Siebträger: für Einsteiger und Fortgeschrittene. Besitzt ein Magnetventil zur Druckregulierung, der Druck wird präzise geregelt. Bewahrt vor einem verbrannten Geschmack. Für gemahlenen Kaffee wie für Espressopads geeignet.

Espressomaschine Rancilio Silvia: für Fortgeschrittene und Profis. Gehäuse ist aus satiniertem Edelstahl. Die Verteilereinheit, der Siebträger, der Dampfhahn und der Kessel sind aus Messing, konstantere Temperatur. Sehr Gutes Preis- / Leistungsverhältnis.

Bezzera Espressomaschine: Für Profis und Enthusiasten. Eine Zweikreiser Espressomaschine – hohe Menge an Espresso in kurzer Zeit. Zwei unabhängige Wasserkreisläufe, stets frisch erhitztes Wasser

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Espressomaschinen und ihre Technik

Für die meisten Menschen ist die Zubereitung von Espresso ein Rätsel. Der Unterschied liegt nicht, wie vielfach vermutet wird, beim verwendeten Kaffee, sondern nur an der Zubereitungsart. Jede Espressomaschine verwendet eine eigene Kombination diverser Techniken.

Technik und Zubereitungsmethoden für Espresso

Kaffee mit Machine gemachtBevor Sie sich für den Kauf einer Espressomaschine entscheiden, sollten Sie die wichtigsten Einzelheiten kennen. Prinzipiell gibt es verschiedene Möglichkeiten, um Espresso zu Hause zuzubereiten. In der Werbung und im Geschäft werden gerne auch günstige Maschinen beworben. Vor allem die gute alte Espressokanne oder Espressokocher genannt. Dabei entsteht jedoch kein Espresso, sondern Sie erhalten einen Mokka, bekannt als Türkisch-Arabischer Kaffee. Geschmacklich unterscheidet dieser sich erheblich vom echten Espresso. Grund ist der geringe Druck von maximal 1,5 Bar und die kurze Kontaktzeit mit dem Kaffee. Sie erhalten im Prinzip einfach einen sehr starken Kaffee. Manchmal etwas bitter und natürlich ohne die beliebte schaumige Crema aus Milchschaum.

Echte Espressomaschinen unterscheiden sich durch:

  1. Siebträger Maschinen
  2. Kaffee Vollautomaten

Bei den Vollautomaten und auch den weitverbreiteten Kapselmaschinen sowie den so genannten Druckbrühsystemen, wird eine Übergangsmethode, zwischen einem Mokka und dem echten Espresso verwendet. Das Prinzip ist vergleichbar mit einem Espressokocher, mit dem Unterschied, dass ein wesentlich höherer Dampfdruck zwischen 10 und 15 bar erzeugt wird. Die Kontaktzeit mit dem Kaffeepulver bleibt dennoch kürzer, als beim echten Espresso. Der Geschmack ist sehr gut und liegt irgendwo zwischen einem echten Espresso und einem Mokka.

Wenn Sie den gleichen Espresso genießen wollen, wie ihn ein gutes Restaurant oder Cafe anrichtet, kommen eigentlich nur Maschinen, die eine Siebträger Technik verwenden, in Frage. Sie arbeiten mit einer Siebträgermaschine schon wie ein echter Barista. Brühdruck, Temperatur, Festigkeit des Kaffees, Mahlgrad sowie die Wassermenge müssen je nach Bohnenwahl variiert werden. Das macht Spaß und bringt den Vorteil einer fast unendlichen individuellen Geschmacksvielfalt.

Einfacher ist ein Espresso-Vollautomat, auch in einer Kombination aus Kaffee- und Espressomaschine erhältlich. Dabei wird das Wasser vollautomatisch auf die erforderlichen 90-100 Grad erhitzt und etwa 30 Sekunden lang, mit mindestens 8 Bar, durch ein Sieb mit frisch gemahlenen Bohnen, gepresst, das in der Maschine integriert ist. Außerdem wird vom Automaten zusätzlich noch der Milchschaum erzeugt.

Die erheblichen Preisunterschiede bei Espressomaschinen, die von 50 EUR für eine günstige Kapselmaschine bis zu 5.000 EUR reichen können, erklären sich mit der verwendeten Technik, den Wahlmöglichkeiten bei den Einstellungen sowie den Verarbeitungsmaterialien ob Edelstahl, oder Plastik, die erhebliche Auswirkungen auf die Haltbarkeit haben.

Der erste Beitrag auf der neuen Seite von Helen

lilablumeHi, ich bin Helen. Ich blogge schon seit 10 Jahren auf diversen Seiten und habe nun endlich mein eigenes zuhause eröffnet. Hier soll es um einen schönen Themenmix gehen, der mich persönlich interessiert. Ein subjektiver Blick auf die Welt mit vielen Anregungen, die ich mit anderen teilen möchte. Viel Vergnügen und schöne Stunden mit meinem Lesestoff wünsche ich euch. Lasst mal was von euch hören über mein Kontaktformular. Bis denn und liebe Grüße, Helen